Ich erzähle Kunden seit Jahren, wie Markenaufbau geht. Positionierung, Story, Website, Content, das volle Programm. Und jedes Mal, wenn ich das erkläre, könnte einer fragen: „Und wo ist deine Marke, Nico?” Berechtigte Frage. Bis vor kurzem war die Antwort: gibt es nicht.
Das ändere ich jetzt. Nicht mit einem fertigen Auftritt, der irgendwann poliert vom Himmel fällt, sondern hier, Stück für Stück, vor deinen Augen. Jede Entscheidung, jedes Werkzeug, jeder Umweg landet in diesem Tagebuch.
Man kann Können schlecht behaupten. Man kann es nur zeigen.
Der Anfang: eine Domain, ein Plan und eine Deadline
Klingt unspektakulär, war es auch. Eine Domain registrieren, entscheiden, was auf die Seite kommt, und ein Datum festlegen, an dem das Ding online ist. Der einzige Luxus, den ich mir nicht gegönnt habe: warten, bis alles perfekt ist. Lieber am ersten Tag klein und richtig als groß und zu spät.
Wenn du selbst einen Betrieb hast, kennst du das Muster. Die neue Website „kommt noch”, der Google-Eintrag „machen wir irgendwann”, das Bewerbervideo „wenn mal Luft ist”. Ich sitze jetzt im selben Boot. Nur dass bei mir alle zugucken können, ob ich rudere.
Warum diese Domain einen Bindestrich hat und was mein Namensvetter damit zu tun hat, habe ich übrigens schon aufgeschrieben.